
Soft Cover, German, Glue Binding, 76 Pages, 1991
Anna und Bernhard Blume – Vasen–Extasen
Mit der Serie Vasen–Extasen setzen Anna und Bernhard Blume ihre fotografischen Untersuchungen zum Verhältnis von Subjekt und Objekt fort.
Ausgangspunkt ist ein philosophischer Text, dessen Gedanken in Form inszenierter Fotografien kommentiert werden.
In den Bildsequenzen geraten Alltagsgegenstände – insbesondere Vasen – in eine scheinbar autonome Bewegung und treten in ein konflikthaftes Verhältnis zu den dargestellten Figuren. Die Fotografien zeigen Situationen, in denen Dinge eine unerwartete Eigenständigkeit entwickeln und die Ordnung des häuslichen Raums destabilisieren.
Die Serie verbindet konzeptuelle Fotografie mit performativen Elementen. Durch Übertreibung, körperliche Gesten und theatralische Inszenierung wird das Verhältnis zwischen „Ich“ und den Dingen als dynamischer und teilweise widersprüchlicher Prozess sichtbar gemacht.
Das Buch dokumentiert eine fotografische Werkserie aus den 1980er-Jahren, in der die Künstler mit inszenierter Fotografie arbeiten. Die genauen Formatangaben variieren je nach bibliografischer Quelle leicht.







