ZWEI METER FÜNFZIG UND VIERUNDSECHZIG LEBEN
Michaela Schweiger
In ihren Filmen und Installationen der letzten Jahre setzt sich Schweiger mit den Planungsvorstellungen der Nachkriegsmoderne, deren architektonischen Erscheinungsformen in Ost und West und einer Auflösung der mit diesen Bauten zusammenhängenden Vorstellungen von Arbeit, Gesellschaft und Rollenmodellen durch gesellschaftliche und politische Entwicklungen auseinander. Der Katalog markiert einen Endpunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit, die die Kindheit und Jugend und damit die Gegenwart ihrer (Künstler-) Generation prägte.