Erste Entscheidung
Stephan Kurr
Nach seiner Ankunft 1997 in Berlin beschließt Stephan Kurr, sich die Stadt mittels Durchmessung anzueignen. Er misstraut den kurzen, zielgerichteten Wegen in gleichem Maße wie der Eroberung des Neuen durch das Produzieren von Gewohnheiten. Mit der ersten Entscheidung, sich nach Verlassen der Wohnung nach rechts zu wenden, ist die Richtung vorgegeben. Auf sie folgt eine Wendung nach links, und im Folgenden wechseln sich beide Richtungen alternierend ab.