Maler und Millionäre
Erfolg als Inszenierung: Der amerikanische Künstler seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert
Ursula Frohne
Solange sich mit dem Malen von Bildern genügend Geld zur Finanzierung eines angemessenen Lebensstandards verdienen ließ, war auch der Beruf des Künstlers gesellschaftlich akzeptabel. Allein der Erfolg oder Mißerfolg und der Grad der Unabhängigkeit einer Tätigkeit entschieden unter den Bedingungen des Wettbewerbsdenkens über die Existenzberechtigung einer Branche.